Was die Haut im Sommer braucht

river-724504 640Sommer, Strand, Meer!

Nach dem langen Winter tut es besonders gut, wenn sie endlich wieder scheint - unsere Sonne!

Dabei aber nicht vergessen, dass unsere Haut Schutz vor den UVA- und UVB-Strahlen braucht, und zwar ab etwa Mitte April, sobald die Sonne stärker wird.

Sonnenschutz ist nicht nur beim Sonnenbaden gefragt, sondern immer wenn wir uns in der Sonne aufhalten - beim ausgiebigen Frühlingsspaziergang, beim Kaffee im Schanigarten und selbstverständlich im Freibad oder beim Urlaub am Meer.

Für die Damen: Sonnenschutzcreme ist übrigens immer die "letzte Schicht" der Hautpflege!

Hier soll es vor allem darum gehen, wie die Haut nach dem Sonnen gut gepflegt werden kann, dazu sehen wir uns als erstes an, was genau denn eigentlich passiert, wenn UV-Strahlen auf die Haut treffen.

Was bewirkt UV-Strahlung?

Eins vorweg: Ohne UV-Strahlung könnten wir nicht leben – Sonnenlicht ist für viele Stoffwechselvorgänge bei Mensch, Tier und Pflanzen notwendig. So bildet unsere Haut bei Sonnenlicht Vitamin D, das für die Entwicklung und Festigkeit unserer Knochen unentbehrlich ist. Bei Sonnenlicht schütten wir mehr Endorphine aus, was unserer Stimmung gut tut – viele von uns kennen wahrscheinlich die depressiven Verstimmungen in den langen, dunklen, nebligen Wintermonaten.

Aber zu lange und zu intensive UV-Strahlung kann auch viele negative Wirkungen haben. Neben krankhaften Hautreaktionen wie Mallorca-Akne oder Hitzeausschlag, ist der Sonnenbrand wohl die häufigste Auswirkung. Deshalb nie ohne Sonnenschutz* unterwegs sein!

Das gilt besonders für Babys und Kleinkinder - ihre Haut hat noch gar keinen Selbstschutz ausgebildet. Besonders gefährdete Stellen sind Nasenrücken, Schultern und Ohren. Die werden beim Einschmieren meist vergessen - aber wer jemals einen Sonnenbrand auf den Ohren hatte, weiß wie schmerzhaft das ist!

Sonnenbrand bitte nicht unterschätzen, eine leichte Rötung ist bereits eine Verbrennung ersten Grades. Wenn es weh tut, dann war es schon zu viel – und die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand! Häufiger Sonnenbrand erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Bemerkst du erste Anzeichen eines Sonnenbrandes, dann heißt es sofort ab in kühle, lichtgeschützte Räume, denn auch im Schatten kann der Sonnenbrand noch schlimmer werden. Als erste Hilfe dann fleißig zu First Spray* und Gelly* greifen!

Ein bekanntes Hausmittel ist die Mischung aus Topfen und Buttermilch, die auf ein in kaltes Wasser getränktes Leinentuch aufgetragen und für eine halbe Stunde auf die betroffenen Stellen aufgelegt wird. Bei sehr großflächigen Verbrennungen bitte den Arzt aufsuchen, vor allem wenn Kinder von Sonnenbrand betroffen sind.

Was tut der Haut nach dem Sonnenbad gut?

Doch auch ohne Sonnenbrand hat sich die Haut nach dem Aufenthalt in der Sonne besondere Pflege verdient, Feuchtigkeit lautet hier das Zauberwort!

Generell sollte man im Sommer eher feuchtigkeitsspende Cremen auf Wasserbasis verwenden statt stark fetthaltigen. Als Inhaltsstoff sehr bewährt hat sich bei sonnengestresster Haut die Heilpflanze Aloe Vera. In der Karibik wächst sie wild, bei ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes wird einfach ein Blatt abgeschnitten und das Gel aus dem Blattinneren auf die Haut aufgetragen. Es wirkt angenehm kühlend und stark feuchtigkeitsspendend.

Du findest Aloe Vera auch bei uns in vielen handelsüblichen Cremen, achte aber auf die Liste der Inhaltsstoffe. Wie bei Lebensmitteln sind auch hier die Inhaltstoffe in der Reihenfolge der enthaltenen Menge angeführt, das heißt, von der Zutat an der siebzehnten Stelle wird nicht allzu viel enthalten sein! Deshalb empfehle ich die bewährten Forever-Produkte, da ist Aloe vera der Hauptbestandteil.

Auch zur Nach-der-Sonne-Pflege sind die Mittel der Wahl First Spray* und Gelly

Ideal als pflegende Inhaltsstoffe sind auch die Vitamine A und E, die bei der Hautregeneration helfen. Die beiden Vitamine tragen nämlich dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress durch Sonnenbäder zu schützen. UV-Licht setzt im Körper sogenannte Freie Radikale frei, die unter anderem für die Hautalterung verantwortlich gemacht werden.

Vitamin A und E darf natürlich gerne auch von innen, also über die Ernährung zugeführt werden, nicht nur über die Hautcreme ;-) greif also zu reichlich Obst und Gemüse!

Beta-Carotin-Kapseln* werden gerne empfohlen als Vorbereitung der Haut auf den Sommer, tatsächlich sind sie eine gute Hilfe gegen die eben erwähnten freien Radikale und „produzieren“ bei manchen sogar bereits eine leicht gebräunte Haut, das ist allerdings KEIN Sonnenschutz!

Nicht zu vergessen: viel trinken! Sonne bedeutet Hitze und Hitze bedeutet Schwitzen, deshalb immer wieder Flüssigkeit „nachfüllen“ – am besten Wasser!

Sonderfall Haare

Zu viel Sonne trocknet die Haare aus, coloriertes Haar bleicht aus und wird leicht spröde. Auch hier gilt wieder am besten schon vorab schützen mit Kopftuch oder Sonnenhut, nach dem Bad in chlorhältigem Wasser gut ausspülen.

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Mama-Coach Vera Rosenauer

Vera Rosenauer

Mama-Coach mit Herz, Hirn, Humor und langjähriger Erfahrung, Mama von zwei großartigen Töchtern, passionierte Langschläferin, Besitzerin (und Leserin!) mehrerer Kubikmeter Fachliteratur

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