Der informative Experten-Blog für Eltern

Warum Babymassage Mama und Baby gut tut

7 Gründe, warum Babymassage für dich UND dein Baby gut ist

Kaum jemand, der nicht einen verklärten Blick bekommt, wenn er das Wort Massage hört ;-)

Und sie tut auch schon den Allerkleinsten gut - warum erklärt dir hier Expertin Marija

Marija 1

Marija Rothaler ist nicht nur diplomierte Babymassage-Kursleiterin, sondern auch bietet auch Shiatsu & Massage für Mamas in Wien (ich begebe mich selbst immer wieder in Marijas erfahrene Hände ;-). Außerdem ist sie ausgebildete Montessori-Pädagogin und kennt sich auch in der TCM-Küche aus.




1.) Babymassage stärkt die Verbindung zwischen Eltern und Kind


Bonding ist das starke Gefühl von Zusammengehörigkeit, das Dich und Dein Baby verbindet. Dein Baby erfährt durch die sanfte Berührung Schutz, Wärme, Liebe und Zuneigung. So kannst Du mit der Babymassage ein enges Band der Liebe mit Deinem Kind knüpfen.

2.) Babymassage stärkt das Immunsystem und das Selbstbewusstsein Deines Kindes

Mit Hilfe der Babymassage kannst Du Deinem Baby Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Einige Studien haben die positive Wirkung der Babymassage auf das Körperliche und seelische Wohl des Kindes nachgewiesen. In vielen Kulturen ist die Babymassage darüber hinaus eine alte Tradition.
Untersuchungen zeigen, dass sich bei massierten Babys mehr Myelin bildet. Dies Ist ein Eiweiß, das die Nervenfasern umhüllt und für die Verbindung zu den Muskeln zuständig ist. Je mehr Myelin, desto besser die Reizübertragung zwischen Nerv und Muskel und desto besser ist die motorische Entwicklung, so vermuten die Forscher.
Langfristig verspricht das eine bessere Haltung – also eine ideale Vorbeugung vor Schäden an Knochen und Gelenken. Durch die Massagen wird zudem die Wahrnehmung des Babys gefördert.

3.) Babymassage stärkt das Urvertrauen

Die Streicheleinheiten, die du Deinem Kind mit der Babymassage zukommen lässt, stärken das sogenannte „Urvertrauen“ des Kindes. Die körperliche und emotionale Kommunikation werden gefördert. Dein Baby fühlt sich sicher, geliebt und behütet.
Wenn Du Dein Kind massierst, bist Du in dieser Zeit ganz mit Deinem Baby beschäftigt und nimmst dabei die Signale Deines Kindes sehr intensiv wahr und lernst besser die Bedürfnisse zu deuten und darauf eingehen zu können.

4.) Babymassage fördert einen entspannten Schlafrhythmus

Massagen können die innere Uhr Deines Babys regulieren, so dass Dein Säugling (und auch Du ☺️) nachts mehr schläft und am Tage aktiver sind. Unsere Körper haben eine innere Uhr, die die Produktion des Hormons (Melatonin), das uns schläfrig macht, kontrolliert. Wenn wir zum Beispiel nachts weniger Licht haben, sagt diese innere Uhr unserem Hirn, mehr Melatonin herzustellen, und wir werden schläfrig.
Melatonin wird die ganze Zeit während des Schlafs in der Nacht freigesetzt. Je länger Dein Baby in den dunklen Stunden der Nacht schläft, desto mehr Melatonin wird vom Hirn produziert. Und dies bedeutet, dass es sich leichter in das Muster einlebt, am Tage aktiv zu sein und in der Nacht zu schlafen.

Massagen können einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus fördern. Babys, die oft massiert werden, haben häufig einen höheren Melatoninspiegel im Körper. In einer Studie wurde der Melatoninspiegel von Babys, die regelmäßig massiert wurden, mit dem von Babys, die nicht massiert wurden, verglichen. Mit zwölf Wochen hatten Babys, die regelmäßig massiert wurden, nachts einen deutlich höheren Melatoninspiegel. Dies weist darauf hin, dass Massagen den Körper der Babys anregen, Melatonin freizusetzen, und sie fördern die Entwicklung der inneren Uhr bei Babys. 

5.) Babymassage verringert Koliken und Bauchschmerzen

Ein Teil der Babymassage widmet sich dem Zentrum des Kindes, dem Bauch. Das Verdauungssystem eines Neugeborenen beruhigt sich nach der Geburt meist sehr langsam. Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich der Magen des Babys an das Essen auf der Erde gewöhnt hat. Manche Babys leiden in den ersten Monaten an Koliken die mit Schmerzen verbunden sind. Ein paar einfache Massagegriffe können Deinem Baby helfen den Bauch zu entspannen und die Schmerzen zu lindern. Somit kannst Du die Blähungen oder das Bauchweh Deines Säuglings auf natürliche, gesunde und effektive Weise behandeln.



6.) Auch die Mama profitiert von der Babymassage

Vielleicht spürst auch Du manchmal in den Tagen und Wochen nach der Geburt Leere und Verlust. Das selbstverständliche gemeinsame Leben in einem Körper ist unwiderruflich zu Ende, und eine Trennung – bei aller Freude auf das Kommende – ist immer auch schmerzlich.
Das Baby zu streicheln, zu liebkosten, in die Massage zu versinken, tut auch Dir  als Mama gut. Die überwältigenden Gefühle nach der Geburt finden in der körperlichen Zuwendung Ausdruck. Das Baby regelmäßig zu massieren, verändert das Bewusstsein, es macht die Hände offener und sensibler in Alltagshandlungen. So kann auch das Wickeln, das Waschen und Anziehen zu einem Gespräch miteinander werden. Auf diese Weise mit Deinem Baby im Kontakt zu sein, erweitert die eigenen Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten.

7.) Babymassage stärkt die Sinneswahrnehmung

Durch die sanfte Berührung verbessert sich die Sinneswahrnehmung. Dein Baby lernt seinen Körper kennen und lernt sich besser in der Welt zurechtzufinden.Durch die Massage behalten Sie den Kontakt zu Sich selbst. Dies gilt besonders auch für ältere Kinder. Es fördert das Kindliche Selbstvertrauen, gibt Mut und fördert die emotionale Entwicklung.

"Berührt, gestreichelt und massiert zu werden,
das ist Nahrung für das Kind.
Nahrung die genauso wichtig ist,
wie Mineralien, Vitamine und Proteine.
Nahrung die Liebe ist."
Frederick Leboyer

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Vera Rosenauer

Mama-Coach mit Herz, Hirn, Humor und langjähriger Erfahrung, Mama von zwei großartigen Töchtern, passionierte Langschläferin, Besitzerin (und Leserin!) mehrerer Kubikmeter Fachliteratur

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