Die Invasion der Pickerl-Alben

20150119 203014Nun wechseln sich die österreichischen Lebensmittelketten schon seit mehreren Jahren ab, Pickerlalben zu produzieren und Ihre Kunden ab € 10,- Einkauf mit Pickerln zu "belohnen" - sind Eure Kinder auch so begeisterte Pickerl-Sammler?

Beim ersten Album war ich ja noch so weit gerne dabei - schnell hab ich festgestellt, dass das Füllen des Albums alleine kaum zu schaffen war, Also wurde die Familie moblisiert, nur mehr im entsprechenden Supermarkt einzukaufen, Pickerl-Tauschtreffen am Spielplatz organisiert und vereinzelte fehlende sogar über weitere Strecken per Post verschickt.

Kritisch wird die Lage immer, wenn zwei Ketten gleichzeitig das Pickerl-Spiel spielen - da muss der Einkaufsweg nach fehlenden Pickerl geplant werden. Dass bei kleineren Einkäufen das mütterliche Kopfrechnen mittrainiert wird (man muss ja auf mindesten 10,- kommen, sonst geht man leer aus!), ist wohl Alzheimer-Vorsorge durch Brain-Jogging.

Und zwischen den Supermarktaktionen reihen sich nahtlos diverse Fußballgroßveranstaltungen!


Lange Zeit hab ich es geschafft, mich gegen das Sammeln der Panini-Pickerl zu wehren - mich interessiert Fußball nicht und ich wollte dafür kein Geld ausgeben!

Marketing-Strategen verschenken die Alben aber an Kinder (so auch an meine - wobei es genau gesagt der Großmutter geschenkt wurde, die dann damit die Kinder beglückte!) und dann wird's schwierig.

Nachdem meine Tochter ihren Schulkollegen schon über 60 Pickerl abgeluchst hatte, war ich einerseits beeindruckt von ihrem Ehrgeiz und fühlte mich andererseits nun auch moralisch verpflichtet, etwas zum Tauschen für die Mitschüler beizusteuern. Also habe ich mich breitschlagen lassen!

Damit es mir damit besser geht, hab ich aber überlegt:

Was kann man denn dabei lernen und durchaus pädagogisch Wertvolles am Pickerl- und Panini-Alben gefunden!

  • Es braucht einige Ausdauer und Kooperation beim Sammeln und Tauschen der Pickerl.
  • Es ist eine gute Gedächtnisübung - was hab ich schon, was brauch ich noch!
  • Es fördert das Interesse an Geographie - wir sitzen jedenfalls immer wieder mit dem Globus und schauen nach wo eigentlich Chile liegt.
  • Es geht nicht ohne rechnen (Mathematik - das wollen Volksschüler sonst eh üben!) - wieviel fehlen mir noch, hab ich schon die Hälfte, wieviel brauche ich noch, um das Album vollzukriegen unter Berücksichtigung der Doppelkäufe, da sind wir ja schon bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung ;-)
  • Es hilft den Umgang mit Geld zu üben und Prioritäten zu setzen - ok, mein Taschengeld reicht für zwei Packerl pro Woche, Mama weigert sich zu investieren, aber wenn ich dem Opa sage, er soll statt Süßigkeiten Pickerl bringen ...

Kunsttherapeutin Melanie Mezera fand sogar noch weitere gute Argumente ;-)

  • Erweiterung des Zahlenraums - es geht ja meist um mindestens 200 Pickerl, bei Panini sogar über 600!
  • Förderung der Hand-Auge-Koordination - es will ja keiner, dass die Pickerl kreuz und quer kleben

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Mama-Coach Vera Rosenauer

Vera Rosenauer

Mama-Coach mit Herz, Hirn, Humor und langjähriger Erfahrung, Mama von zwei großartigen Töchtern, passionierte Langschläferin, Besitzerin (und Leserin!) mehrerer Kubikmeter Fachliteratur

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